Führerschein - Reform des Punktesystem

Nach über 50 Jahren wird das Punktesystem für den deutschen Führerschein reformiert. Ab dem 1. Mai 2014 ist der "Lappen" (Führerschein) schon nach 8 statt wie bisher 18 Punkten weg. Federführende bei dieser Führerschein-Reform war der aktuelle Vekehrsminister Peter Ramsauer. 

Weniger Punkte und Punkterabatt

Die Vergehen werden künftig auf einer Skala 1, 2 und 3 Punkte eingeteilt. Je schwerer das Vergehen im Straßenverkehr, desto mehr Punkte bekommt der Autofahrer auf sein Punktekonto. Erhalten bleibt der sog. "Punkterabatt" durch die Teilnahme an Aufbauseminaren zum Punkteabbau.  Es können aber nur maximal 2 Punkte abgebaut werden.

Reform vereinfacht das Punktesystem

Laut Ramsauer soll durch die Reform des Punktesystem und des Bußgeldkatalog, dass gesamte Konstrukt deutlich einfacher und übersichtlicher werden. Es werden nur noch Verstöße in das Flensburger Register aufgenommen, welche die Sicherheit des Straßenverkehrs gefährden. So fallen z.B. Punkte für eine fehlende Umweltplakete weg. Dafür wird aber das Bußgeld für diesen Delikt im Gegenzug angehoben.

Neuerung bei der Verjährung der Punkte

Bei der bisherigen Regelung zur Verjährung der Punkte fing die Laufzeit mit jedem neuen Vergehen, welches mit Punkten geahndet wird, neu an zu zählen. Deshalb können alte Verstöße nur zusammen verschwinden können. Diese Regelung war besonders für Berufskraftfahrer ein Dorn im Auge. In der Reform wurde aber jetzt beschlossen, dass jedes Vergehen für sich selbst verjährt. Dabei gibt es aber unterschiedliche Fristen, welche sich nach der Schwere des  Verkehrsverstoß richtet.